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Peter Maschauer

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Servoelektrischer Stellantrieb mit neuartigem Getriebe sorgt für extrem kurzen Schnellschluss und schont dabei die Dichtflächen

Gerade bei Klappen mit hohen Dichtigkeitsanforderungen war der Schnellschluss bisher immer ein Kompromiss zwischen Schließzeit und Schutz der Dichtflächen. Meist ging er so aus, dass die Dichtflächen nur noch eine begrenzte Lebensdauer aufwiesen und somit hohe Reparaturkosten zu verzeichnen sind.

Das Unternehmen IVB-Maschauer geht jetzt mit seiner Produktreihe Macator einen neuen Weg. Ein patentiertes Stellgetriebe sorgt in den beiden Endstellungen der Klappe für einen weitgehend momentenfrei betriebenen Antrieb. Gerade dort, wo es kritisch wird, wenn die Dichtflächen der Klappe sich aneinander legen, wird die Klappengeschwindigkeit zwangsweise reduziert und mit einer einstellbaren Anpresskraft die gewünschte Dichtigkeit erreicht. In allen Zwischenpositionen wird die Klappe exakt und aufschwingfrei gehalten.

Angetrieben wird das Macator-Stellgetriebe von einem schwungmassearmen und präzise positionierbaren Servomotor. Optional ist ein Federspeicher an den Macator anbaubar, der auch im stromlosen Zustand einen Schnellschluss zulässt.

Mit dem servoelektrischen Stellantrieb mit Macator-Getriebe sind Schließzeiten von unter 400 ms bei einer Klappe in Größe DN 300 sicher und für die Dichtflächen schonend beherrschbar. Wenn sowohl Servomotor als auch Federspeicher gleichzeitig wirken, reduzieren sich die Schließzeiten noch einmal drastisch.

Selbstverständlich ist das Macator-Stellgetriebe auch mit hydraulischen oder pneumatischen Drehantrieben ausrüstbar. Die großen Vorteile der servoelektrischen Ausführung sind jedoch bestechend: Wahlweise kann eine gleichprozentige oder lineare Kennlinie eingestellt werden. Die Dynamik und Regelgüte eines Servoantriebs stellen die anderen Antriebslösungen in den Schatten. Nicht zuletzt verbraucht der servoelektrische Macator-Stellantrieb extrem wenig Energie im Vergleich zu Hydraulik und Pneumatik.